Digitale Entscheidungshilfe für Ihren Winterdienst
Grenzwetterlagen ab 0 °C gehören zu den schwierigsten Entscheidungen im Winterdienst. Der Null-Grad-Navigator schafft eine klare, regelbasierte Grundlage für Risikoeinschätzung, Maßnahmenempfehlung und Dokumentation, auch über mehrere Saisons hinweg.
Ihre Vorteile
Lieferumfang
Der Null-Grad-Navigator unterstützt im Winterdienst bei der Bewertung von Wetterlagen ab dem Gefrierpunkt.
Gerade bei Temperaturen um 0 °C entstehen Risiken oft durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren – nicht nur durch Schneefall. Kritisch werden insbesondere fallende Temperaturen, Restfeuchte auf der Fahrbahn, Regen bei sinkenden Temperaturen, Schnee, gefrierender Regen oder Tau-/Gefrierwechsel. Die Anwendung bewertet diese Situationen regelbasiert und überführt sie in klare Risikostufen. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen im operativen Geschäft. Zusätzlich gibt der Null-Grad-Navigator konkrete Maßnahmenempfehlungen aus und berücksichtigt exponierte Bereiche wie Brücken, Schattenlagen, Höhenlagen, Waldstücke, bekannte Kälteinseln oder Gefällestrecken im Maßnahmenkatalog.
Alle Bewertungen werden strukturiert dokumentiert und stehen archiviert als Statistik für Dokumentation und Präsentation gegenüber Verwaltung oder auch Bürger zur Verfügung. Die Jahreslizenz ermöglicht pro Saison schnelle, manuelle Bewertungen (unbegrenzt). Sie eignet sich besonders für eine klare und direkte Einschätzung einzelner Winterdienstlagen.
Der Null-Grad-Navigator kann auch für die Bewertung und Dokumentation der gesamten Winterdienst-Periode verwendet werden.
So funktioniert der Null-Grad-Navigator:
Lage erfassen: Wetter- und Lageparameter werden manuell eingegeben. Dazu gehören Lufttemperatur, Temperaturtrend, Niederschlag, Restfeuchte auf der Fahrbahn und Tau-/Gefrierwechsel. Exponierte Bereiche berücksichtigen: Besondere lokale Risikostellen wie Brücken, Schattenlagen, Höhenlagen, Waldstücke, Kälteinseln oder Gefällestrecken werden pro Gebiet in den Stammdaten hinterlegt und bei jeder Bewertung automatisch berücksichtigt. Im Dokumentationsschritt wird festgehalten, welche dieser Bereiche beim jeweiligen Einsatz tatsächlich behandelt wurden.
Risikobewertung: Die Anwendung berechnet auf Basis fester Regeln automatisch – sofort nach Eingabe der Wetterdaten – eine Risikostufe von 1 bis 4.
Ergebnis prüfen: Risikostufe, Punktzahl, Begründung und mögliche Mindeststufen werden transparent dargestellt.
Maßnahmen ableiten: Das Tool gibt konkrete Handlungsempfehlungen aus, z. B. Wetter weiter beobachten, Kontrollfahrt prüfen, Teilflächeneinsatz vorbereiten oder kritische Bereiche priorisiert behandeln. Zusätzlich können eigene Maßnahmen dokumentiert werden.
Dokumentation erzeugen: Jede abgeschlossene Bewertung wird gespeichert und strukturiert abgelegt. Auswertung nutzen: Archivierte Statistiken im Lizenzzeitraum zeigen die Entwicklung kritischer Null-Grad-Lagen im Verlauf.